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Archive for January, 2008

Also… – Geistige Gesundheit im Atomic Caf

Thursday, January 31st, 2008

> Sehe ich ähnlich. Wird wohl kein Platz mehr existieren, der als “safe
> haven” für unsereins dienen könnte, – dafür ist die Welt zu klein
> geworden bzw. die Vernichtungskraft der MVW zu groß :-(
> Aber wenn schon untergehen, dann doch wenigstens kämpfend… (obwohl
> mir das eigentlich nicht so liegt)
>
> Besten Gruß
> das huronenliebchen
Mir wäre ein Näschen/Nümmerchen zum Abschied weitaus sympathischer,
als ein imho etwas sinnfreier Kampfeinsatz (gegen wen oder was auch
immer). :)
Dieses – durchaus nicht einer gewissen (Hollywood)Romantik
entbehrende – “kämpfend untergehen”, endet meistens damit, daß man
mit
heraushängenden Eingeweiden irgendwo herumliegt und den Fliegen
beim Eierlegen zusieht. Wenn es besonders dumm kommt, kann man dem
Schlüpfen der Larven ebenfalls beiwohnen und dabei zuschauen, wie gut
man ihnen mundet.
Nichts für mich… :)
Kämpfen ja, aber nicht um des Kämpfens willen.
Greets

Freiheit – Gesundheit und soziale Schicht

Thursday, January 31st, 2008

> Wenn man das nicht möchte, muss man den Radikalkommunismus mit
> deutschlandweitem Einheitslohn einführen. Soweit würde ich dann doch
> nicht gehen wollen.
Nö, so extrem muss das nicht sein. Problem ist doch wohl eher, dass
die Kinder vom sozialen Stand der Eltern abhängig sind. Wenn man es
schafft, die Kinder von den Eltern unabhängig zu versorgen und zu
erziehen, kanns einem wieder wurscht sein.
Mindestlohn ist ne tolle Sache. Aber mit unseren Politikphantasten
nicht zu machen.
Vielleicht würde es schon reichen, wieder weg von der Kern- hin zur
Großfamilie zu gehen. Das muss nicht die traditionelle Großfamilie
sein, sondern kann auch eine hinreichend feste Gemeinschaft von
Gleichgesinnten sein, meinetwegen auch eine große Patchworkfamilie.
Klingt vielleicht ein wenig nach Kommune, aber mal ehrlich… was hat
uns der völlige Umstieg auf die Kernfamilie unter Adolf denn wirklich
gebracht, Konsumwahn und Isolation mal ausgenommen?
> Aber ansonsten
> sind diese Unterschiede in einer freien Gesellschaft normal, ja sogar
> wünschenswert.
So lang die Kinder (oder je nach Betrachtungsweise alle Menschen) in
ihrer Entwicklung durch soziale Probleme behindert werden, kann es
mit diesen sozialen Problemen keine freie Gesellschaft geben, denn
sie wird durch eben diese Probleme unterdrückt.
Gruß,
iso

gesundheit / natur – Tanz ins Gen-Feld

Thursday, January 31st, 2008

Ich bin der meinung das gentechnik in der landwirtschaft voellig
ueberfluessig ist.
ganz abgesehen davon, dass die eingebrachten gene sich weiter im
ökosystem ausbreiten und somit auch die “unkraeuter” trotz
herbizideinsatz wieder wachsen koennen, bei toxinexpression ist zudem
noch ein weit groessere schaden zu erwarten. wenn diese toxin zu
effektiv ist gefaehrdet es eine ganze nahrungskette weil es den
schaedlingsvertilgern einen teil der nahrungsgrundlage entzieht.
insekten sind zudem auch recht gut mit anpassung, so werden auch hier
bald resistente schaedlinge auftauchen (was ja wieder gut fuer fuer
die nahrungskette ist). die toxine die eingebracht werden sind zudem
proteine, d.h. es koennte dem menschen nur dann EVENTUELL schaden
wenn die ware roh verzehrt wird. also gesundheitlich fuer den
menschen schaedlich ist das ganze imho nicht. ne andre sache ist dann
ungekennzeichnetes einbringen von fremdem pflanzenerbgut (stichwort
allergien). was genau bt-toxin macht muesste man mal nachsehen, ist
aber soweit ich weiss ein insektenspezifisches gift.
im endeffekt ist das alles nur geldschneiderei der saatgutkonzerne,
es waere erfreulich wenn die bauern das erkennen und entsprechend
reagieren.
fazit: die hysterie bzgl gesundheitsschaedlichkeit durch
genveraenderunegen direkt ist unbegrunedet. die frage ist ob
herbizigresistenes gruenzeug staerker mit denselben gespritzt wird
und daher staerker belastet ist.
wirtschaftlich wird das auf mittlere frist fuer die bauern ein schuss
ins knie
oekologisch ist das mal wieder ein “keine ahnung was passiert schaun
mer halt mal, wir werdens schon heil ueberstehen” experiment
hirnrissig wenn man mich fragt, aber die wirtschaft will es so, und
die politiker hoernen ja nur auf die wirtschaft weils ja
arbeitsplaetze schaffen koennete (*gaehn* alles klar!)
gruss
compaq

Gesundheit! :-) – Die Verfassung des Staates

Thursday, January 31st, 2008

> Gemäß den Ausführungen DocDopes brauchen wir uns um die mittel- bis
> langfristige Evolution keine Sorgen mehr zu machen (weil die den
> Insekten gehört).
Da muss ich leider passen, DocDope ist mir kein Begriff
(Bildungslücke?) — jedoch würde mich interessieren, ob dieser
ominöse Herr auch die mögliche Entwicklung einer sich selbst
verbessernden KI mit in seine Überlegungen einbezogen hat. Ohne
diese, da stimme ich zu, wird die Zukunft mit Sicherheit den Insekten
gehören.
[del - was ich schrieb]
> Wie gesagt, beim Lesen empfinde ich das als genauso übel wie diesen
> Messias-Gedanken. Liest sich für mich wie eine Abänderung des 23.
> Psalms.
Tut mir leid. Ich kenne diesen Psalm nicht; habe aus Interessegründen
das eine oder andere Mal versucht, die Bibel zu lesen, bin aber immer
ganz vorne im AT hängen geblieben und am nächsten Morgen gut
ausgeschlafen erwacht.
> (gestrichen). Wollte gerade was darüber schreiben, das wir letzten
> Endes doch nur eigensinnige, die Grenzen auslotende Tiere sind.Und
> daß die zu erwartende “Rebellenquote” in der Bevölkerung so ein
> starres System wohl irgendwann aushebeln würde.
Möglich, aber es würde mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht
gelingen, aus Gründen mangelnder Intelligenz und – damit verbunden -
mangelnder Voraussicht.
> Aber wenn wir schon
> bei SF sind
Sind wir? Vielleicht leide ich unter einem gewissen Realitätsverlust;
aber Cyc, Novamente