> Wenn man das nicht möchte, muss man den Radikalkommunismus mit
> deutschlandweitem Einheitslohn einführen. Soweit würde ich dann doch
> nicht gehen wollen.
Nö, so extrem muss das nicht sein. Problem ist doch wohl eher, dass
die Kinder vom sozialen Stand der Eltern abhängig sind. Wenn man es
schafft, die Kinder von den Eltern unabhängig zu versorgen und zu
erziehen, kanns einem wieder wurscht sein.
Mindestlohn ist ne tolle Sache. Aber mit unseren Politikphantasten
nicht zu machen.
Vielleicht würde es schon reichen, wieder weg von der Kern- hin zur
Großfamilie zu gehen. Das muss nicht die traditionelle Großfamilie
sein, sondern kann auch eine hinreichend feste Gemeinschaft von
Gleichgesinnten sein, meinetwegen auch eine große Patchworkfamilie.
Klingt vielleicht ein wenig nach Kommune, aber mal ehrlich… was hat
uns der völlige Umstieg auf die Kernfamilie unter Adolf denn wirklich
gebracht, Konsumwahn und Isolation mal ausgenommen?
> Aber ansonsten
> sind diese Unterschiede in einer freien Gesellschaft normal, ja sogar
> wünschenswert.
So lang die Kinder (oder je nach Betrachtungsweise alle Menschen) in
ihrer Entwicklung durch soziale Probleme behindert werden, kann es
mit diesen sozialen Problemen keine freie Gesellschaft geben, denn
sie wird durch eben diese Probleme unterdrückt.
Gruß,
iso
Freiheit – Gesundheit und soziale Schicht
January 31st, 2008 by admin