Zitat:
“Dazu gehören Herzerkrankungen und Diabetes.”
Schon länger… diese Zivilisationskrankheiten haben eine hohe
Prävalenz.
Fettleibigkeit findet sich ungewöhnlich häufig, getoppt allerdings
noch deutlich durch Kuweit.
Das indische Essen ist leider häufig sehr ungesund. SEHR salzig, mit
viel tierischem Fett (Butterfett). Nicht jeder lebt wirklich eine
Ayurveda Diät.
Viele Leute haben inzwischen Klimaanlage, Kühlschränke, schwitzen
weniger, trinken weniger… aber nehmen noch genauso viel Salz zu
sich.
“Die medizinische Versorgung ist auf einem hohen Standard, die Ärzte
sehr gut ausgebildet und sie sprechen Englisch. Der große Nachteil
ist die fehlende Kontrolle. Es fehlt vor allem an einer strikten
Kontrolle der ethischen Standards. ”
Medizinische Versorgung auf einem hohen Standard ist allerdings ein
Riesenwitz.
Die Ärzte sind überwiegend gut, aber nicht unbedingt gut ausgebildet
(wobei diese Aussage von mir nicht im Vergleich mit Deutschland
gemacht wird). Der “Durchschnittsarzt” ist eher Handwerker, ein
Turbostudium in einer ziemlich geringen Anzahl von Jahren -
eigentlich Bachelor-Level. Katastrophal sind die hygienischen
Verhältnisse. Selbst in angesehen Instituten wie AIIMS findet man mal
Mäuse/Ratten im OP. (Kein Vorurteil.) Entsprechend ist die
Nachbehandlung nach OPs meist von Wundinfektionen geprägt – eine gut
heilende Wunde ist da fast die Ausnahme.
Die privaten Krankenhäuser sind da teilweise besser, aber weit davon
wirklich hygienisch zu sein.
Geht man in die “normalen” Krankenhäuser oder eher Kliniken, die 97%
der Bevölkerung zur Verfügung stehen sieht es dann ganz bitter aus.
Gesundheit – Indien boomt
January 31st, 2008 by admin