Ich bin der meinung das gentechnik in der landwirtschaft voellig
ueberfluessig ist.
ganz abgesehen davon, dass die eingebrachten gene sich weiter im
ökosystem ausbreiten und somit auch die “unkraeuter” trotz
herbizideinsatz wieder wachsen koennen, bei toxinexpression ist zudem
noch ein weit groessere schaden zu erwarten. wenn diese toxin zu
effektiv ist gefaehrdet es eine ganze nahrungskette weil es den
schaedlingsvertilgern einen teil der nahrungsgrundlage entzieht.
insekten sind zudem auch recht gut mit anpassung, so werden auch hier
bald resistente schaedlinge auftauchen (was ja wieder gut fuer fuer
die nahrungskette ist). die toxine die eingebracht werden sind zudem
proteine, d.h. es koennte dem menschen nur dann EVENTUELL schaden
wenn die ware roh verzehrt wird. also gesundheitlich fuer den
menschen schaedlich ist das ganze imho nicht. ne andre sache ist dann
ungekennzeichnetes einbringen von fremdem pflanzenerbgut (stichwort
allergien). was genau bt-toxin macht muesste man mal nachsehen, ist
aber soweit ich weiss ein insektenspezifisches gift.
im endeffekt ist das alles nur geldschneiderei der saatgutkonzerne,
es waere erfreulich wenn die bauern das erkennen und entsprechend
reagieren.
fazit: die hysterie bzgl gesundheitsschaedlichkeit durch
genveraenderunegen direkt ist unbegrunedet. die frage ist ob
herbizigresistenes gruenzeug staerker mit denselben gespritzt wird
und daher staerker belastet ist.
wirtschaftlich wird das auf mittlere frist fuer die bauern ein schuss
ins knie
oekologisch ist das mal wieder ein “keine ahnung was passiert schaun
mer halt mal, wir werdens schon heil ueberstehen” experiment
hirnrissig wenn man mich fragt, aber die wirtschaft will es so, und
die politiker hoernen ja nur auf die wirtschaft weils ja
arbeitsplaetze schaffen koennete (*gaehn* alles klar!)
gruss
compaq
gesundheit / natur – Tanz ins Gen-Feld
January 31st, 2008 by admin