Im Artikel steht:
> Bereits im Kindesalter resultieren aus dem Aufwachsen in einem Haushalt mit
> finanziellen Engpässen zahlreiche Einschränkungen: Die Kinder leben in
> kleineren
> und schlechter ausgestatteten Wohnungen, ihr Wohnumfeld bietet weniger Spiel-
> und Freizeitmöglichkeiten, sie fahren seltener in den Urlaub, erhalten weniger
> Taschengeld und können sich kostspielige Kleidung, Hobbys, Freizeitmittel und
> -aktivitäten oftmals nicht leisten. Angesichts des allgemein hohen Wohlstands
> nehmen sie ihre eigene unterprivilegierte Lebenssituation besonders stark
> wahr. Eine benachteiligte Lebenslage in der Kindheit kann nachhaltige
> Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Heranwachsenden
> haben.
Aber mal ganz ehrlich: ist das nicht völlig normal. Ich meine,
natürlich haben Kinder von weniger betuchten Familien i.d.R. kleinere
Zimmer, weniger teure Hobbies etc.. Um diese Erkenntnis zu gewinnen
hätte es keiner Studie bedurft.
Wenn man das nicht möchte, muss man den Radikalkommunismus mit
deutschlandweitem Einheitslohn einführen. Soweit würde ich dann doch
nicht gehen wollen.
Als Problem sehe ich das ausschließlich bei sehr armen Familien (von
denen es leider auch genug gibt). Da könnte man evtl. mit einem
Mindestlohn dafür sorgen, dass Menschen, die in Vollzeit arbeiten,
nicht ausgebeutet werden und ihre Familie ernähren können. Auch über
die ALG-Sätze könnte man vielleicht einmal nachdenken. Aber ansonsten
sind diese Unterschiede in einer freien Gesellschaft normal, ja sogar
wünschenswert.
Natürlich ist das so – Gesundheit und soziale Schicht
February 1st, 2008 by admin