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re: gut und böse – Geistige Gesundheit im Atomic Caf

February 26th, 2008 by admin

> naja, moralisch ist das ganze natürlich von jeder seite zu
> rechtfertigen; ich unterstelle mal, dass es tatsächlich keinen “mad
> scientist” gibt, der ausdrücklich “das böse” ™ will. der einsatz
> der atomwaffen in japan war *aus sich der USA* moralisch genauso
> “richtig” wie alle damit zusammenhängenden handlungen (tests auf
> bikini etc.). ich vermute sogar, dass der mensch mit (allen) seinen
> handlungen stets “das gute” ™ erreichen will. selbst die
> bekloppten neocons und der rest der mischpoke (inkl. blair und dem
> rest) machen alles nur deshalb, damit die welt sicherer und besser
> wird (naja, und um ein bisschen profit rauszuschlagen – klar). aber
> sie handeln *nicht*, um explizit etwas “böses” zu erreichen.
>
> wie sieht wohl der autor – ein kathl. theologe – das?
>
> fnord…hc
>

> ps: bevor es zu missverständnissen kommt: ich teile die sicht der USA
> nicht :)
Ich denke auch nicht, dass irgendwer was wirklich böses im Sinn hat.
Eigentlich wollen alle “das Gute” erreichen. Ich denke man sollte die
Unterscheidung gut/böse anders treffen.
Mal ganz grob abstrahiert: Gute Menschen sind auf ihren eigenen
Vorteil bedacht, solange es nicht den Nachteil anderer bedeutet und
böse Menschen sind auf ihren eigenen Vorteil bedacht, auch wenn es
den Nachteil anderer bedeutet.