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Re: Solidarische Gesundheit – ZDF-Intendant: Grundverschlüsselung kill…

May 22nd, 2008 by admin

gesundheitin Prophylaxe investieren.
Sehr gut. Nur um fuer vorausschauende Gesundheitsvorsorge zu sorgen
sind unsere Politiker wohl schlichtweg zu dumm. Eventuell hat ja auch
jedes Volk die Politiker die es verdient.
> – Mehr in Aufklärung investieren (vor allem Ernährung).
Huh. Ein heisses Eisen. Aber hier kann man dir nur Recht geben.
Leider gilt leider nach wie vor der alte Spruch “Dick und Dumm
gesellt sich gern”. Hier gibt es selbstverstaendlich loebliche und
unruehmliche Ausnahmen.
> – Für gesunde Arbeitsplätze, Wasser, Luft und Nahrungsmittel sorgen.
Nichtrauchen am Arbeitsplatz, auch wenn unsere lieben Politiker
zusammensizten. Bei den Nahrunsmitteln gilt leider das im vorigen
Absatz gesagten. Solange die Kunden lieber billig einkaufen als gut,
gibt es fuer sie selbst kaum Chancen.
> – Schwarzlisten von Arzneimitteln.
Ok.
> – Mehr Generika, Patentsystem für Pharmazeutika überdenken.
Ok.
> – Internetapotheken zulassen.
Wir sind (hoffentlich) auf dem Weg die Apothekerlobby etwas
einzuschraenken. Es kann nicht sein, dass Alle sparen muessen und
diese Leute auch recht hohem Niveau so weiter machen koennen.
> – Missbrauch und Verschreibungspraxis kontrollieren.
Oje. Solange Aerzte auf suendhaft teuere Werbeveranstaltungen, d.h.
Wochenenden, Essen, Reisen eingeladen werden? Ich kannte mal eine
Pharmareferentin. Die hatte nicht einmal ein schlechtes Gewissen
dabei gehabt, als sie uns von ihren Bestechungspraktiken eraehlte.
> Das würde viele, viele Milliarden freimachen und Erna Müller müsste
> mangels Ersparnissen nicht mit einem zweitklassigen Gebiss vorlieb
> nehmen. Ich sehe viele politische Trends, die “dank” perfekter
> Lobbyarbeit dem genau entgegenlaufen.
Leider.
> Ist es nicht möglich, dass die Infotainment-Formate in den USA ein
> Stück weit etwas Ami-Spezifisches sind, was hierzulande keine guten
> Quoten bekommen würde?
Ich befuerchte nein, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntermassen
zuletzt.
> (*) Zum Beispiel fahren viele Menschen am Wochenende vom Dorf in die
> nächste Stadt ins Kino/Theater/Museum oder zum Shoppen. Auch das ist
> Hobby, *aber* wenn sie sich dem Trend der Landflucht angeschlossen
> hätten, müssten sie gar nicht autofahren …
Das ist ein aehnliches Problem wie das der Entfernungspauschale.
Wieso bekommen Leute die auf dem Land leben Geld fuer die Fahrt zur
Arbeitsstaette, diese liegt statistisch gesehen eher in der Stadt,
Leute die in der Stadt leben aber kein Geld um die hoeheren Wohn- und
Lebenshaltungskosten auszugleichen? Der vom Land kann die Kosten
begruenden, er hat sie um zur Arbeit zu fahren, dies ist vom Gesetz
her “abschreibbar”, aber der Staedter?
Ich glaube nicht, dass wir in unseren Meinungen allzu weit
auseinanderliegen, im Gegenteil.