gesundheitist kein Luxus oder Hobby, wenn man zum Vergnuegen mit dem
> Auto durch die Gegend faehrt … und dabei einen Crash baut?
Doch, das ist im Grunde genommen Hobby und ich würd dafür auch nicht
Solidarität fordern. Die Sache kann aber auch komplizierter sein (*).
Vom Prinzip her bin ich auch ein Freund von Selbstverantwortung und
nicht dem Staat als “Supernanny”. Nur unverschuldet darf niemand in
Not und Elend geraten.
> Oder man faehrt einfach nur Ski.
Auch Stuntleute haben eine Kranken- und Unfallversicherung – und zwar
nicht aus dem Solidartopf. Das ist ist in meinen Augen fair.
Wenn wir von Kosten reden, wäre ich erstmal für
- Mehr in Prophylaxe investieren.
- Mehr in Aufklärung investieren (vor allem Ernährung).
- Für gesunde Arbeitsplätze, Wasser, Luft und Nahrungsmittel sorgen.
- Schwarzlisten von Arzneimitteln.
- Mehr Generika, Patentsystem für Pharmazeutika überdenken.
- Internetapotheken zulassen.
- Missbrauch und Verschreibungspraxis kontrollieren.
Das würde viele, viele Milliarden freimachen und Erna Müller müsste
mangels Ersparnissen nicht mit einem zweitklassigen Gebiss vorlieb
nehmen. Ich sehe viele politische Trends, die “dank” perfekter
Lobbyarbeit dem genau entgegenlaufen.
> > Ist das schon bewiesen?
> Standardargument: siehe USA.
Ist es nicht möglich, dass die Infotainment-Formate in den USA ein
Stück weit etwas Ami-Spezifisches sind, was hierzulande keine guten
Quoten bekommen würde?
(*) Zum Beispiel fahren viele Menschen am Wochenende vom Dorf in die
nächste Stadt ins Kino/Theater/Museum oder zum Shoppen. Auch das ist
Hobby, *aber* wenn sie sich dem Trend der Landflucht angeschlossen
hätten, müssten sie gar nicht autofahren. Die Allgemeinheit hat aber
kein Interesse an Riesenstädten und menschenleeren ländlichen
Regionen, was dafür spräche, einen Teil des Autofahrriskos
solidarisch zu sichern.
Solidarische Gesundheit – ZDF-Intendant: Grundverschlüsselung kill…
May 22nd, 2008 by admin