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gesundheit kann auch paranoid machen – Verschleierung – Pro und Contra

May 23rd, 2008 by admin

gesundheiter diese gabe ist offenbar an dir vorbeigegangen. schade, aber
> > naja: man (oje..) kann nicht alles haben. nichts für ungut. glaub
> > halt, woran du glaubst. zugegeben, unterhaltsam ist der kram ja,
> > genauso wie das zeug, das lsd-lucy vermutlich einnimmt.
>
> Hm, glaubst du, das würde von dem Umstand ablenken wie offensichtlich
> es ist, wie unangenehm es dir ist das du mehr für deinen Körper und
> auch Geist tun könntest?
na, _gehen_ ginge immer was. man muß dem leben aber manchmal auch
nicht hinterherrennen. schließlich geht es im grunde nur darum, seine
nachkommen durchzukriegen. denen kann man dann ja erklären, was so
alles gesund ist =)
> Ganz zwanglos, sondern aus reinem Spaß an
> der Freude.
leiden abschaffen? oh graus, ein leben ohne rock’n'roll und
selbstverstümmelung ist wie scientology mit mineralwasser…
> Ja, hier auf der anderen Seite der verschleppten
> Depression setzt man sich willentlich mit der eigenen Gesundheit
> auseinander. Komm doch mal rüber und seh’s dir an.
ich behaupte: durch übermäßige beschäftigung mit der eigenen
gesundheit wird man paranoid und ißt irgendwann nurnoch die eigene
kacka, wo man sicher ist, daß niemand zu schanden kommt und keine
industriestoffe beigemengt sind ;)
ich sehe jedoch das nahrungstöten für ethisch und moralisch
einwandfrei und wäre auch kein bisschen böse, wenn uns die aliens
essen würden. that’s life, und das universum gibt einen schiß auf
unsere moral – eben, spätestens als abendgericht ;)
kleinere depressionen gehören zum leben, zur kunst, generell zur
parallelität von sein (realität) und schein (kopfwelt). große
depressionen können auch aus übersteigertem gesundheitswahn
erwachsen, da man im grunde immer machtlos ist.
aber hey, ich vergaß: morgen ist mein möhren-tag!
> > /me macht jetzt eine familienpackung ironie (ohne
> > konservierungsstoffe!) auf und verteilt naturgegährte getränke.
>
> Also wenn’s Alkoholfreies gäbe, würde ich einen mittrinken und dich
> von den mannigfaltigen Vorteilen einer ethischen und bewussten
> Lebensweise überzeugen.
biertrinken sollte man ja nicht als selbstzweck vorsehen. für
verdumpfte gehirne empfinde ich auch wenig begeisterung.
alkoholfrei… naja, dann schon lieber frisches, ungetrübtes
quellwasser mit frischem schwarzbrot. aber wo gibt’s das heute noch
;)
> Bier ist schließlich manchmal vegan,
nein bier ist immer böse. deswegen versuchen es viele mit wodka,
scheitern aber an der füllmengenumstellung…
> wenn es
> nicht mit Fischblase oder Gelatine geklärt wurde.
na solange keine augen drin schwimmen… ich möchte nicht wissen, wie
im mittelalter das reinheitsgebot so realisiert wurde :o)
> Prost.
ach, das sagt man doch nur, um die kinder zu beeindrucken!
> Alk mag ich allerdings keinen,
weil du fürchtest, dunkle wahrheiten über dich auszuposaunen?
kann ich verstehen, man kann viel lernen *g*
> auch keine anderen Drogen,
nun das kommt darauf an. nicht jede droge paßt zu jedem. es gibt da
ein paar natürliche wahrheitsdrogen, die würde ich gern ausprobieren.
allerdings muß man dafür mitglied in einer seltsamen betgemeinschaft
sein, die einem helfen, darüber hinwegzukommen. aber du hättest wohl
auch davor angst, nicht wahr? ;)
> Wachheit ist mein Rausch.
versuch’s mal mit schlafen! kommt noch besser, meine meinung.
> > sterben ist ein kreativer prozeß, also machen wir es uns gemütlich.
> Danke für die Einladung zum abnippeln, aber ich bin fast 40, habe
> also gerade ein Drittel hinter mir so die Quantenphysik will.
früher ™ wärst du schon eine alte hexe, hehehehe ;)
> Durchsacken lassen ist zwar wichtig, sollte aber nicht zum
> Dauerzustand werden – das Leben bietet mehr.
siehste – ich brauch dafür keine (ersatz)religion. nur meine
ironie-chips, ich steh’ wirklich pervers auf dieses knabberzeug!
eine schöne nacht noch.
unter sanft schaukelnden pappeln, birken und mit wolfsgeheul in der
(hoffentlich) ferne.
auf unbefleckter wiese (kein ungeziefer bitte!), mit mond und wolken,
romatischem duft blühender pflanzen.
ohrenbetäubendem zirpen der geziefer, mückenschwärmen und knacksenden
geräuschen aus dem dickicht, wundgelegenem körper auf pieksendem
stroh.
und am morgen eine frische milch einer befreundeten kuh. jedenfalls
zum fair gehandelten, duftenden kaffee.
oh weia, ich muß aufhören! ;)