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Re: Hat jemand Statistiken ? – September 2004 – Was Haie für die Gesundheit tun können

August 30th, 2008 by admin

Zitat:
Diese Frage kann ich Dir leider nicht beantworten, da ich weiß, ob es
Studien gibt, bei denen schwerkranken Menschen eine anerkannte
Behandlung verweigert wurde, um zu sehen, wie lange sie leben.
Es gibt allerdings Betroffene, die aus eigenem Willen der
Schulmedizin den Rücken kehren. Vermutlich tun diese Personen das aus
einem tief verwurzelten Mißtrauen gegenüber der modernen westlichen
Medizin, daher kann ich mir kaum vorstellen, daß sie sich für eine
intensive wissenschaftliche Untersuchung über einen mehr oder weniger
längeren Zeitraum zur Verfügung stellen werden.
Von Zeit zu Zeit hatte ich hatte ich solche Leute auf meiner Station,
die im Endstadium ihrer Erkrankung dann doch irgendwie im Krankenhaus
landeten. Von daher kann ich aus meinen Erfahrungen berichten, daß
eine alternative oder überhaupt keine Therapie auch kein Garant fürs
Überleben ist.
Antwort:
Das trifft auch in Teilen die Sicht des Hilfsarbeiters. Mir ging es
bei der ganzen Sache allerdings auch mehr darum zu erörtern, ob eine
Nichtbehandlung am Ende mehr Erfolg hat, als eine “totale” moderne
Medizin-Behandlung.
Wenn also bei Nichtbehandlung 4 von 10 Leuten noch nach 5 Jahren
leben/überlebt haben, dann sollten die Milliarden an Geldern, die
derzeit in die aktuelle Medizin fließen, mittel- bis langfristig
umgeleitet werden. (bei akt. moderner Medizin liegt die Quote bei 3,5
Personen)
Aber wie gesagt sollten. Mir ist vollkommen klar, daß dann das System
in sich kollabieren würde. Viele Ärzte arbeitslos, Schwestern
arbeitslos, Krankenhausbüropersonal arbeitslos, Immobilienbranche
erleidet heftige Einbrüche, Pharmasektor entlässt tausende
Mitarbeiter, Golfplatz-Rasenpfleger werden arbeitslos, etc.
Kurzfristig wohl sehr schwierig (wie bei der Mauerfallwende -
Ostbevölkerung). Mittel- bis langfristig ergeben sich daraus aber
völlig neue Ansätze, die womöglich für viele Menschen in Deutschland
eine bessere Ausgangslage ermöglichen als derzeit.
Andererseits wird sich das aktuelle System auf Sicht von 10 Jahren
ohnehin umstellen müssen. 2006 ist die Pflegekasse wieder einmal
“insolvent” und viele andere Dinge werden nicht mehr finanzierbar
sein. Da werden sich noch viele angehende Ärzte, Apotheker,
Pharmavertreter, etc. wundern, in welcher niedergehenden Branche sie
ihre Bildung und Geld investiert haben.
Natürlich haben dies auch einige schon erkannt und haben deshalb
bereits umgesattelt* bzw. Kurswechsel durchgeführt. Das habe ich
schon vor langer Zeit erkannt. Das Problem ist nur, daß viele
Menschen (Arztehefrauen) scheinbar in ihrer eigenen Welt leben.
Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
MfG
*auf das richtige Pferd gesetzt haben.