gesundheit> Die sogenannte Tumorforschung und Tumor-Behandlung wird jedes Jahr
> mit Milliarden von Euro durch Steuer- und Krankenkassengelder
> finanziert.
Ich weiß nicht, ob Krankenkassen da mitfinanzieren; kann aber sein.
> Mit rund 5 Millionen Euro könnte man aus meiner Sicht durchaus eine
> klare, für Laien verständliche Infobroschüre oder auch eine
> Internet-Seite gestalten. Entweder ist das
> a. nicht gewünscht
> b. nicht möglich (keine tatsächlichen Erkenntnisse)
> c. andere Gründe
>
Oder d) Du hast nicht richtig gesucht. Ich persönlich finde, daß auf
www.m-ww.de gute und verständliche Informationen, auch zur
5-Jahres-Überlebensrate stehen. Bestimmt gibt es viele Seiten, die
sich damit beschäftigen, die zu suchen ich aber keine Zeit/Lust habe.
> Zitat:
> “Ich kenne einen, der ist 103 Jahre geworden und hat 3 Päckchen
> am Tag geraucht. Beweis: Rauchen verlängert das Leben.”
>
> Antwort:
> Damit bestätigst Du, daß Rauchen nicht (immer) ein Grund ist, warum
> jemand Lungentumore entwickelt. Es kann also somit zukünftig nicht
> mehr grundsätzlich behauptet werden, daß (extensives) Rauchen
> automatisch Lungentumore entwickelt.
>
> Mit solchen von Dir veröffentlichten Aussagen verunsicherst Du
> medizinische Laien. Diese gingen nämlich bisher immer davon aus, daß
> Lungentumore durch extensives Rauchen verursacht wird.
Ich vermute, daß viele medizinische Laien ausreichend intelligent
sind, meinen vollständigen Absatz zu lesen und zu verstehen, daß ich
nicht behauptet habe, mit 3 Päckchen am Tag seine Chancen zu
verbessern, 103 Jahre alt zu werden.
Ich verstehe nicht, wie ich mich noch klarer ausdrücken könnte als
so:
Die Überlebensrate hängt von verschiedenen Parametern ab, z.B. von
der Art des Tumors, von Größe, Lymphknotenbefall und
Metastasenbildung bei seiner Entdeckung (TNM) und anderem.
Du kannst also nicht nach EINER Statistik im Bezug auf Krebs fragen.
genauso widersinnig wäre die Frage “Wie schmeckt Obst” (ja, welches
denn?), sondern muß die Frage im Zusammenhang mit der konkreten
Diagnose stellen. Wie gesagt:
Basaliom, 5 Jahre > 95%
Pancreascarcinom, 5 jahre < 1%
> Der Focus-Verlag hat in den neunziger Jahren damit begonnen,
> sogenannte Ärzte-Listen zu erstellen. Darauf gab es einen massiven
> Widerstand aus dem medizinischen Sektor. Es ging praktisch bis zu
> gerichtlichen Verfügungen.
>
> Fragt sich nun der gemeine Laie, warum ist das so. Sicherlich weist
> Du das.
Nein, sicher weiß ich das nicht. Ich vermute aber, daß
Ärztefunktionäre es nicht schätzen, daß die Versager in ihren eigenen
Reihen bloßgestellt werden und sich deshalb schützend vor ihre
Kollegen stellen. Nach meiner Kenntnis ist die Focus-Hitparade aber
erfolgreich durch alle Instanzen gegangen.
> Falls Du im Internet eine seriöse, nachprüfbare und verständliche
> Liste der Überlebenquote nach 2, 5, 10 Jahren weist, teile mir das
> bitte mit. Weil es die aber sowieso nicht gibt (womöglich geheim ?),
> bräuchte ich Dich mit meiner Frage eigentlich nicht belasten und Dich
> Deiner kostbaren Zeit bestehlen.
Du stielst mir keine Zeit, weil ich Dir ja freiwillig antworte. Eine
Verschwörung muß man nicht vermuten und ich weise nochmals auf die
genannte URL hin: Dort stehen die Überlebensraten praktisch aller
TU-Arten
> Zitat:
> Unbehandelt wird man ziemlich sicher daran versterben.
>
> Antwort:
> Gibt es eine offiziell anerkannte und nachprüfbare Statistik,
> wieviele Unbehandelte nach 5 Jahren noch leben ? Falls nicht, ist
> Deine Aussage eine pauschale Antwort.
Gut, damit muß ich dann leben :-)
Speziell beim Basaliom ist es so, daß sehr viele ältere Menschen
jahrelang zuschauen, wie es wächst, es nicht ernst genug nehmen. Nach
meiner Erfahrung (die nicht sehr tiefreichend ist), hat man mit einem
Basaliom verloren, sobald es eine Knochenbeteiligung gibt. D.h.
sobald es zu tief reingewachsen ist, kann man es nicht mehr
aufhalten.
Zum Abschluß noch etwas Wasser auf Deine Mühlen: es gibt Tumorarten
(Prostata-Ca), da scheint es im hohen Alter keinen großen Unterschied
zu machen, ob man behandelt oder nicht; die Überlebensrate
unterscheidet sich nur gering.
Re: Hat jemand Statistiken ? – September 2004 – Was Haie für die Gesundheit tun können
September 22nd, 2008 by admin