gesundheiteitsplätze in der Medizin zu schaffen finde ich keinen guten Grund
um zum Arzt zu gehen. Wir sollten froh über jeden arbeitslosen
Mediziner sein der nicht mehr gebraucht wird. Die Menschheit ist
nicht dazu da um Mediziner zu ernähren.
–
Frage:
Seit Anfang der neunziger Jahre hat sich die Medizinerzahl fast
verdoppelt. In München gibt es mehr Röntgenapparate als im gesamten
nördlichen Italien (wahrscheinlich haben die Italiener ein anderes
Medizin-System, was die Organisation betrifft).
Somit werden sich die Mediziner über Deine Aussage:
>>Wir sollten froh über jeden arbeitslosen
>>Mediziner sein der nicht mehr gebraucht wird.
nicht besonders freuen. Aktuell kämpfen insbesondere Ärzte sehr
darum, trotz der Gesundheitsreform und sinkenden Margen, Ihre
Einnahmen zu halten. Häufig haben die Ärzte mehrere Kinder, die zudem
meist alle studieren (das kostet viel, viel Geld). Auch sind
Mediziner meist sehr dynamisch, was Immobilien und Reisen betrifft.
Wenn also nun immer mehr Mediziner “arbeitslos” werden, leidet sowohl
die Immobilienbranche als auch die Reiseindustrie (Golfplätze, etc.)
sehr unter diesem Trend.
Und das sowohl beim Sektor Immobilien als auch Reisen wieder tausende
von Arbeitsplätzen abhängig sind, weist Du sicherlich.
Somit fördern die Millionen von Patienten, welche täglich zu den
Medizinern gehen, weil sie glauben krank zu sein oder tatsächlich
krank sind, die deutsche Wirtschaft.
Deshalb ist auch die Gesundheitsreform wie auch die zunehmende
Abwendung von Menschen gegenüber der sogenannten “Schulmedizin” sehr
nachteilig.
Es kann deshalb nur gehofft werden, daß die wirtschaftlichen Probleme
durch ausländischen Zuzug von Menschen und durch
Auslandsmedizin-Touristen ausgeglichen werden. Dies fördert dann
nicht nur das Einkommen von Ärzten, sondern auch der chemischen
Industrie.
Wenn nämlich jeder so denken und handeln würde wie Du, könnten sich
viele Menschen im medizinischen und chemischen Sektor das aufwendige
und teure Leben für sich und ihre Familie nicht mehr leisten und
würden womöglich in Länder ziehen, wo die Menschen sich noch mit
vollem Vertrauen der modernen Medizin hingeben.
Ob die moderne Medizin dann letztendlich hilft, weniger hilft oder
teilweise sogar schadet, ist rein ökonomisch zweitrangig. Das ist in
etwa so, als ob man von einen Rechtsanwalt in München verlangen
würde, er dürfe nur eine Abmahnung rausschicken oder Dialerdienste
betreiben, wenn diese moralisch zu rechtfertigen wäre.
Es geht am Ende also immer nur ums Geld bzw. den Aktienkurs. Das
ganze ist derzeit so miteinander verbunden, daß Du einfach niemals
mehr behaupten darfst:
>>Wir sollten froh über jeden arbeitslosen
>>Mediziner sein der nicht mehr gebraucht wird.
Trotzdem danke ich Dir für Deinen ausführlichen Beitrag !
MfG
Archive for September, 2008
Re: Hat jemand Statistiken ? – September 2004 – Was Haie für die Gesundheit tun können
Tuesday, September 23rd, 2008
Re: Hat jemand Statistiken ? – September 2004 – Was Haie für die Gesundheit tun können
Monday, September 22nd, 2008
gesundheit> Die sogenannte Tumorforschung und Tumor-Behandlung wird jedes Jahr
> mit Milliarden von Euro durch Steuer- und Krankenkassengelder
> finanziert.
Ich weiß nicht, ob Krankenkassen da mitfinanzieren; kann aber sein.
> Mit rund 5 Millionen Euro könnte man aus meiner Sicht durchaus eine
> klare, für Laien verständliche Infobroschüre oder auch eine
> Internet-Seite gestalten. Entweder ist das
> a. nicht gewünscht
> b. nicht möglich (keine tatsächlichen Erkenntnisse)
> c. andere Gründe
>
Oder d) Du hast nicht richtig gesucht. Ich persönlich finde, daß auf
www.m-ww.de gute und verständliche Informationen, auch zur
5-Jahres-Überlebensrate stehen. Bestimmt gibt es viele Seiten, die
sich damit beschäftigen, die zu suchen ich aber keine Zeit/Lust habe.
> Zitat:
> “Ich kenne einen, der ist 103 Jahre geworden und hat 3 Päckchen
> am Tag geraucht. Beweis: Rauchen verlängert das Leben.”
>
> Antwort:
> Damit bestätigst Du, daß Rauchen nicht (immer) ein Grund ist, warum
> jemand Lungentumore entwickelt. Es kann also somit zukünftig nicht
> mehr grundsätzlich behauptet werden, daß (extensives) Rauchen
> automatisch Lungentumore entwickelt.
>
> Mit solchen von Dir veröffentlichten Aussagen verunsicherst Du
> medizinische Laien. Diese gingen nämlich bisher immer davon aus, daß
> Lungentumore durch extensives Rauchen verursacht wird.
Ich vermute, daß viele medizinische Laien ausreichend intelligent
sind, meinen vollständigen Absatz zu lesen und zu verstehen, daß ich
nicht behauptet habe, mit 3 Päckchen am Tag seine Chancen zu
verbessern, 103 Jahre alt zu werden.
Ich verstehe nicht, wie ich mich noch klarer ausdrücken könnte als
so:
Die Überlebensrate hängt von verschiedenen Parametern ab, z.B. von
der Art des Tumors, von Größe, Lymphknotenbefall und
Metastasenbildung bei seiner Entdeckung (TNM) und anderem.
Du kannst also nicht nach EINER Statistik im Bezug auf Krebs fragen.
genauso widersinnig wäre die Frage “Wie schmeckt Obst” (ja, welches
denn?), sondern muß die Frage im Zusammenhang mit der konkreten
Diagnose stellen. Wie gesagt:
Basaliom, 5 Jahre > 95%
Pancreascarcinom, 5 jahre < 1%
> Der Focus-Verlag hat in den neunziger Jahren damit begonnen,
> sogenannte Ärzte-Listen zu erstellen. Darauf gab es einen massiven
> Widerstand aus dem medizinischen Sektor. Es ging praktisch bis zu
> gerichtlichen Verfügungen.
>
> Fragt sich nun der gemeine Laie, warum ist das so. Sicherlich weist
> Du das.
Nein, sicher weiß ich das nicht. Ich vermute aber, daß
Ärztefunktionäre es nicht schätzen, daß die Versager in ihren eigenen
Reihen bloßgestellt werden und sich deshalb schützend vor ihre
Kollegen stellen. Nach meiner Kenntnis ist die Focus-Hitparade aber
erfolgreich durch alle Instanzen gegangen.
> Falls Du im Internet eine seriöse, nachprüfbare und verständliche
> Liste der Überlebenquote nach 2, 5, 10 Jahren weist, teile mir das
> bitte mit. Weil es die aber sowieso nicht gibt (womöglich geheim ?),
> bräuchte ich Dich mit meiner Frage eigentlich nicht belasten und Dich
> Deiner kostbaren Zeit bestehlen.
Du stielst mir keine Zeit, weil ich Dir ja freiwillig antworte. Eine
Verschwörung muß man nicht vermuten und ich weise nochmals auf die
genannte URL hin: Dort stehen die Überlebensraten praktisch aller
TU-Arten
> Zitat:
> Unbehandelt wird man ziemlich sicher daran versterben.
>
> Antwort:
> Gibt es eine offiziell anerkannte und nachprüfbare Statistik,
> wieviele Unbehandelte nach 5 Jahren noch leben ? Falls nicht, ist
> Deine Aussage eine pauschale Antwort.
Gut, damit muß ich dann leben :-)
Speziell beim Basaliom ist es so, daß sehr viele ältere Menschen
jahrelang zuschauen, wie es wächst, es nicht ernst genug nehmen. Nach
meiner Erfahrung (die nicht sehr tiefreichend ist), hat man mit einem
Basaliom verloren, sobald es eine Knochenbeteiligung gibt. D.h.
sobald es zu tief reingewachsen ist, kann man es nicht mehr
aufhalten.
Zum Abschluß noch etwas Wasser auf Deine Mühlen: es gibt Tumorarten
(Prostata-Ca), da scheint es im hohen Alter keinen großen Unterschied
zu machen, ob man behandelt oder nicht; die Überlebensrate
unterscheidet sich nur gering.
Re: Hat jemand Statistiken ? – September 2004 – Was Haie für die Gesundheit tun können
Saturday, September 20th, 2008
Zitat:
Wirf mal die Bildersuche von Google an.
Antwort:
Die sogenannte Tumorforschung und Tumor-Behandlung wird jedes Jahr
mit Milliarden von Euro durch Steuer- und Krankenkassengelder
finanziert.
(Zusatzinfo: Jedes Jahr werden in Deutschland ca. 500 Mrd. Euro im
Medizin-Sektor umgesetzt, Stand 2002)
Mit rund 5 Millionen Euro könnte man aus meiner Sicht durchaus eine
klare, für Laien verständliche Infobroschüre oder auch eine
Internet-Seite gestalten. Entweder ist das
a. nicht gewünscht
b. nicht möglich (keine tatsächlichen Erkenntnisse)
c. andere Gründe
—-
Zitat:
“Ich kenne einen, der ist 103 Jahre geworden und hat 3 Päckchen
am Tag geraucht. Beweis: Rauchen verlängert das Leben.”
Antwort:
Damit bestätigst Du, daß Rauchen nicht (immer) ein Grund ist, warum
jemand Lungentumore entwickelt. Es kann also somit zukünftig nicht
mehr grundsätzlich behauptet werden, daß (extensives) Rauchen
automatisch Lungentumore entwickelt.
Mit solchen von Dir veröffentlichten Aussagen verunsicherst Du
medizinische Laien. Diese gingen nämlich bisher immer davon aus, daß
Lungentumore durch extensives Rauchen verursacht wird.
—
Zitat:
Ich bin kein absoluter Fachmann, sondern ein relativer und die Frage
kann ich nicht beantworten, weil sie völlig unscharf gestellt wurde.
Genauso gut könnte ich danach fragen, wie lange die Sonne scheint
oder ein Auto hält.
Antwort:
Wenn ein Redakteur vom ADAC so argumentieren würde, wäre sein
Arbeitsplatz massiv gefährdet. Wie lange ein Auto hält, wird
regelmäßig durch den sogenannten 100.000 km Test geprüft. Dazu werden
sämtliche Einzelteile geprüft.
Desweiteren gibt es trotz der komplexen Autoelektronik und
umfangreicheren Ausstattung regelmäßig ADAC-Pannenstatistiken. So
existiert für alle Autos eine sogenannte Pannenstatistik, d.h. es
wird exakt in Prozent angegeben, auf welchem Platz sich ein Fahrzeug
nach 2 Jahren, nach 5 Jahren etc. befindet.
Daraus läßt sich dann wieder leicht für einen potentiellen Käufer
ableiten, wie sicher und gut ein bestimmtes Autofabrikat ist.
Der Focus-Verlag hat in den neunziger Jahren damit begonnen,
sogenannte Ärzte-Listen zu erstellen. Darauf gab es einen massiven
Widerstand aus dem medizinischen Sektor. Es ging praktisch bis zu
gerichtlichen Verfügungen.
Fragt sich nun der gemeine Laie, warum ist das so. Sicherlich weist
Du das. Und vielleicht gibt es deshalb auch bis heute keine aktiv
vermarkteten sogenannten Überlebenslisten. Entweder sind die dermaßen
negativ oder es spielen andere Gründe eine Rolle.
Falls Du im Internet eine seriöse, nachprüfbare und verständliche
Liste der Überlebenquote nach 2, 5, 10 Jahren weist, teile mir das
bitte mit. Weil es die aber sowieso nicht gibt (womöglich geheim ?),
bräuchte ich Dich mit meiner Frage eigentlich nicht belasten und Dich
Deiner kostbaren Zeit bestehlen.
—
Zitat:
Unbehandelt wird man ziemlich sicher daran versterben.
Antwort:
Gibt es eine offiziell anerkannte und nachprüfbare Statistik,
wieviele Unbehandelte nach 5 Jahren noch leben ? Falls nicht, ist
Deine Aussage eine pauschale Antwort.
—
Trotzdem nochmals vielen, vielen Dank für Deine ausführlichen
Antworten und Dein Verständnis für meine laienhaften Ausführungen.
MfG
Re: Hat jemand Statistiken ? – September 2004 – Was Haie für die Gesundheit tun können
Thursday, September 18th, 2008
unde-ernahrung-in-der-schwangerschaft”>gesundheitant fand ich dennoch den Fall eines Jura-Studenten. Der war
> “hoffnungslos” an einem Tumor erkrankt und medizinisch aufgegeben.
Sorry, aber das ist einfach nur ein Einzellfall. Daraus irgnendwelche
Schlüsse ziehen zu wollen, was gegen Krebs helfen könnte oder wo
der herkommt halte ich für ziemlich daneben.
Auch wenn es immer wieder verlockend erscheint – aus einzelnen,
interessanten Fällen läßt sich schwerlich mehr ableiten als
“aha, nett”.
—
Hallo,
vielen Dank für Deine Antwort.
Entscheidend für meine Erwähnung war ja nicht, daß er geheilt wurde,
sondern daß er von der modernen Medizin “gar nicht erst behandelt”
wurde, weil aus deren Sicht keine Hoffnung auf Heilung bestand.
Hätte er sich vielleicht behandeln lassen, würde er möglicherweise
nicht mehr leben, weil die Nebenwirkungen seinen Stoffwechsel zu
stark geschädigt hätten.
Deshalb wäre ich auch sehr an einer Statistik interessiert, wieviele
Menschen nach Chemotherapie, Bestrahlung oder Operation nach 5 Jahren
noch leben (10%, 20%, 50%, 90%, 100%).
MfG