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Medizin – Wege aus dem Bildungsnotstand

February 16th, 2010 by admin

Möchtest du gern einen Herzschrittmacher bekommen, dessen Leistung nur geschätzt wurde vom Doktor? Herzschrittmacher habe eine definierte Leistung, da kann der Arzt nicht dran umdrehen. Das einzige was der einstellt, ist die Frequenz. Und die richtet sich nach dem klinischen Bild des
Patienten, und nicht nach Algebra. Oder die Kopfschmelztablette eines Elefanten, weil die Blutdruckwerte nicht berechnet, sondern geraten wurden? Blutdruckwerte misst man, die rechnet man nicht aus. Das ist ganz simples Abzählen, bzw. Ablesen. Des weiteren werden die meisten
Medikamente in Dosis/kg verabreicht. Das ist Multiplikation. Grundschule.

Woher weiß man, was ein Abiturient später mal gebrauchen könnte? Einstein war Sachbearbeiter im Patentamt. Er brauchte also nur Verwaltungskram zu lernen. Und trotzdem wird er heute als
“Mathematiker des 20. Jahrhunderts” bezeichnet. Komisch, nicht? Richtig. Aber niemand sagt etwas dagegen, Grundlagen in allen Fächern für die Schüler verpflichtend zu machen. Aber Einstein hätte mit Sicherheit auch Mathematik- und Physik-LK gewählt, hätte er gekonnt. Dafür
braucht er aber nicht notwendigerweise mit Latein oder Griechisch gequält werden. Verstehe mich nicht falsch. Ich finde es gut, wenn es Schulen gibt, die einen universellen Bildungsanspruch haben, aber es sollte genauso Schulen geben, die eine frühe Spezialisierung ermöglichen. So währen auch homöopathischen Mittel eine gute Heilmedizin.