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Archive for the ‘Allgemein’ Category

Schlank durch Fettabsaugung

Monday, May 3rd, 2010

Die Fettabsaugung oder Liposuktion ist ein gängiges Verfahren im Bereich der Schönheitsoperationen. Dabei werden störende Fettzellen unter der Haut mit Hilfe von Kanülen abgesaugt mit dem Ziel, eine schlankere Silhouette zu erreichen. Für den operativen Eingriff werden unterschiedliche Methoden angewendet. Die am weitesten verbreitete nennt sich Tumeszenzanästhesie und wurde in Kalifornien von Dr. Klein entwickelt. Durch das Einspritzen von einer Lösung aus Kortison, sterilem und isotonen Wasser, Natriumcarbonat und einem Betäubungsmittel in das Unterhautgewebe wird erreicht, dass die Haut betäubt wird und die Fettzellen sich mit dem Gemisch vollsaugen. Es bildet sich eine Emulsion aus der Lösung und den Fettzellen, so können diese nach kurzer Einwirkzeit einfacher herausgelöst werden. Durch kleine Hautschnitte können nun die Kanülen eingeführt werden, die in gleichmäßigen Bewegungen und einen maschinell eingestellten konstanten Sog das überschüssige Fett herausziehen.

Abschließend werden die kleinen Wunden verbunden und ein Mieder angelegt, um späteren, eventuell möglichen Unebenheiten auf der Haut, vorzubeugen. Dieses muss dann für einige Wochen getragen werden, solange, bis das Gewebe abgeschwollen ist und der Operationsbereich vollständig verheilt ist. Andere operative Verfahren zur Fettabsaugung sind zum Beispiel die Verwendung von manuell betriebenen Saugpumpen, was durch die geringere saugintensität schonender für das Gewebe sein soll. Außerdem gibt es verschiedenen Kanülenstärken von einem bis acht Millimetern, je nach Verfahrensweise. Bei der Laserlipolyse, einer der neusten Methoden, wird eine Kanüle mit einer Laserfaser daran eingeführt, Energie wird an die Fettzellen abgegeben, dadurch verflüssigen sie sich und können problemlos abgesaugt werden.   Das Verfahren hat seinen Preis und dieser liegt schnell bei mindestens 2500 Euro. Jede Operation birgt auch ihre Risiken, neben Blutungen und unschöner Dellenbildung sind auch Todesfälle zu verzeichnen. Daher sollte eine Fettabsaugung gut überlegt sein und der behandelnde Arzt über eine gute Ausbildung und viel Erfahrung in diesem Bereich verfügen. Allein in Deutschland wird dieser Eingriff rund 250000 mal pro Jahr durchgeführt.

Warum eine private Krankenversicherung abschließen?

Tuesday, April 27th, 2010

Eine private Krankenversicherung bietet zahlreiche Vorteile. Jedoch sollte man vor dem Abschluss einer solchen Versicherung einen genauen Versicherungvergleich durchführen und genau überlegen, ob der Wechsel zu der persönlichen Lebenssituation und den Ansprüchen des weiteren Leben, der persönlichen und individuellen Planung entspricht. Der erste wichtigste Vorteil einer privaten Krankenversicherung liegt in der Berechnung der Höhe der monatlichen Beiträge. Die Beiträge richten sich nicht nach der Höhe des Einkommens, sondern nach anderen Faktoren wie Alter, Geschlecht, bestehende Krankheiten und die aktuelle gesundheitliche Situation. Denn die Beiträge nicht aufgrund des Einkommens gerechnet werden, hat man die Möglichkeit mit einer privaten Krankenversicherung Geld zu sparen. Die Ersparnis kann sogar von 70% sein und dies macht sich in erster Linie bei gut verdienenden sichtbar. Der Beitragssatz wird für die gesamte Laufzeit fest bestimmt und kann nicht gesteigert werden, im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, wo es regelmäßige Beitragssatzerhöhungen gibt. Bei einer privaten Krankenversicherung besteht die Möglichkeit darüber hinaus Beiträge zu sparen, was durch Selbstbeteiligungen oder sparsame Nutzung des Gesundheitsangebotes ausführbar ist. Die private Krankenversicherung gewährleistet auch sämtliche Leistungen, welche im Gesundheitswesen existieren. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung ist dies nicht der Fall. Weil auch in diesem Bereich zahlreiche Angebote zu verschiedenen Konditionen angeboten werden, ist ein private Krankenversicherung Vergleich unerlässlich.
Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die präferierte Behandlung bei allen Ärzten, was mit dem schnellen Abrechnungssystem der Krankenkassen zu erklären ist. Weil jede Behandlung vorfinanziert werden muss, hat man auch allzeit völlige Kontrolle über die Abrechnung. Die Rückerstattung des vorfinanzierten Betrages erfolgt recht schnell von der Versicherung an den Versicherten. Besonders vorteilhaft ist es noch, dass man die Möglichkeit hat, sich den behandelnden Arzt selber auszusuchen und auf diese Weise unbeschränkte Kontrolle über die Qualität der Behandlung zu habem. Dies ist auch bei der Wahl eines Krankenhauses gültig. So ist der Versicherte nie auf öffentliche Einrichtungen limitiert und muss auch mit keinen Zuschlägen für den Aufenthalt rechnen. Andere wesentliche Vorteile sind darüber hinaus die inbegriffene Pflegeversicherung bzw. Auslandsversicherung. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung muss man die Pflegeversicherung gesondert bezahlen. Auch werden die Kosten für alle verschreibungspflichtigen Medikamente durch die private Krankenversicherung gänzlich abgedeckt. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung sollte man Zuzahlungen leisten.

Medizin – Wege aus dem Bildungsnotstand

Tuesday, February 16th, 2010

Möchtest du gern einen Herzschrittmacher bekommen, dessen Leistung nur geschätzt wurde vom Doktor? Herzschrittmacher habe eine definierte Leistung, da kann der Arzt nicht dran umdrehen. Das einzige was der einstellt, ist die Frequenz. Und die richtet sich nach dem klinischen Bild des
Patienten, und nicht nach Algebra. Oder die Kopfschmelztablette eines Elefanten, weil die Blutdruckwerte nicht berechnet, sondern geraten wurden? Blutdruckwerte misst man, die rechnet man nicht aus. Das ist ganz simples Abzählen, bzw. Ablesen. Des weiteren werden die meisten
Medikamente in Dosis/kg verabreicht. Das ist Multiplikation. Grundschule.

Woher weiß man, was ein Abiturient später mal gebrauchen könnte? Einstein war Sachbearbeiter im Patentamt. Er brauchte also nur Verwaltungskram zu lernen. Und trotzdem wird er heute als
“Mathematiker des 20. Jahrhunderts” bezeichnet. Komisch, nicht? Richtig. Aber niemand sagt etwas dagegen, Grundlagen in allen Fächern für die Schüler verpflichtend zu machen. Aber Einstein hätte mit Sicherheit auch Mathematik- und Physik-LK gewählt, hätte er gekonnt. Dafür
braucht er aber nicht notwendigerweise mit Latein oder Griechisch gequält werden. Verstehe mich nicht falsch. Ich finde es gut, wenn es Schulen gibt, die einen universellen Bildungsanspruch haben, aber es sollte genauso Schulen geben, die eine frühe Spezialisierung ermöglichen. So währen auch homöopathischen Mittel eine gute Heilmedizin.

Wetter, Wetter, Wetter – Nord-West-Passage offen

Wednesday, January 20th, 2010

Wenn Dich solche Interviews sehr interessieren: meine Mutter erzählte mir kürzlich, dass es in den 1950er wesentlich wärmer als heute gewesen sei – sie könne sich an eine ganze Reihe von Jahren erinnern, in denen mein verstorbener Großvater seinen Geburstag auf seiner Terrasse gefeiert hätte und alle Gäste in kurzen Klamotten dort
gesessen hätten. Mein Großvater hatte Mitte Februar Geburtstag… In meiner Jugend in den 1970ern gab es hierzulande die sog. kleine Eiszeit – rückblickend würde ich auch sagen, dass die Winter heute viel wärmer als früher sind – aber das täuscht ebenso. Einem Bürger des römischen Reiches aus Köln oder Xanten müssten die heutigen verhältnisse ebenso wie eine Eiszeit erscheinen… Abgesehen davon, dass du den typischen Fehler machst und lokales Wetter mit Klima verwechselst, sind das nicht gerade wissenschaftlich belegte Daten, die du da aus deiner Verwandtschaft aufzählst. Aber ich kann noch entsprechend einen draufsetzen: Kennst du das alte Volkslied “Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus”? Nein? Dachte ich mir.